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Glossar

Hier finden Sie Wissenswertes zu unseren Schneidwaren. Wählen Sie einen Bereich aus, der Sie interessiert:

Hand- und Fußpflegeinstrumente Manikür-Etuis
Friseurwerkzeuge Rasiermesser Scheren Hand- und Fußpflege-
instrumente

Manikür-Etuis


Allgemeine Hinweise
Maßgebend für die Qualitätskontrolle bei DOVO sind Materialprüfung, Härteprüfung, Prüfung von Schleifbild und Schleifmaß, Funktionskontrolle und optische Kontrolle.

Beispiele für Materialzusammensetzungen:
Werkstoff C 45 = 0,45% C; 0,30% Si; 0,55% Mn; 0,35% P u. S
Härten: 830° - 860° C mit Ölabkühlung
Anlassen: 180° - 250° C,
Härte nach Anlassen: 52 HRC

HRC Werkstoff 4034 R = 0,48% C; 0,37% Si; 0,27 Mn; 13,73 Cr;
Härten: 1060° C mit Luftabkühlung (teilw. Öl)
Anlassen: 160° C,
Härte nach Anlassen: 54 HRC

Abweichende, d.h. höhere Härtewerte gelten bei Einsatz von C 60 oder Rostfrei 4125. Die gleichbleibende Qualität des Stahls hinsichtlich Analyse und Gefügeausbildung ist Voraussetzung für gute Härteeigenschaften und Elastizität der Schere. Zu jeder Charge wird daher das Material anhand von Werkszeugnissen untersucht, die Härte der Schere laufend aus den Chargen mit 1 v.H. geprüft und insbesondere auf den genau ausgerichteten "Dreh" also die fein aufeinander abgestimmte Verwindung beider Scherenhälften geachtet.

Oberflächen
Scheren werden bei einfacheren Qualitäten, wie z.B. C 60 Normalstahl, zu ¾, d.h. ausgenommen der hohlen Seite, vernickelt und anschließend hochglanzpoliert. Zusätzlich sind Verchromungen (wegen der dünnen Schicht wird die ganze Schere verchromt, d.h. auch die hohle Seite), Teil- oder Ganzvergoldungen oder sogenannte Anlassverfärbungen mit Blaueffekt möglich. Ein geringer Teil der Scheren wird in brüniert angeboten.

Scheren aus rostfreiem Edelstahl sind entweder hochglanzpoliert, durch Sandstrahlen feinmattiert, Teflon beschichtet (schwarz oder bunt), z.T. hartvergoldet oder nitritbeschichtet.

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  Friseurwerkzeuge:

Rasiermesserscharf
Sog. "Rasiermesserschneiden" erzielt man durch Schneidkanten im flachen Winkel von max. 40°; anschließend feingeschliffen und poliert, sorgen sie dafür, dass das Haar nicht nach vorne geschoben, sondern vielmehr bei geringem Kraftaufwand festgehalten und deutlich leichter und sauberer geschnitten werden kann. Profi-Haarscheren sind handgeschliffen und gehont.
Hohlschliff + gehont
Das Honen (vom engl. honing = Ziehschleifen) muss sehr sorgfältig und über mehrere Feinheitsgrade auf einer mit Diamantstaub besetzten Schleifscheibe erfolgen und sorgt dadurch für einen sehr leichten und geschmeidigen Gang der Haarschere.
Hohlschliff
Der Hohlschliff wird in einem Radius von 60/80mm vorgenommen.
Konvexes Blatt
Zahnung
Vielfach sind die Haarscheren mit einer feinen Mikrozahnung versehen, die mittels Spezialschleifscheiben angebracht wird. Die Zahnung sollte dabei in ihrer Struktur von der Scherenspitze bis zum Gewerbe geneigt sein, um auch feines Haar sicher festzuhalten.
Stellschraube
Stellbare Schraubsysteme erlauben dem Benutzer einen individuellen Gang der Schere einzustellen, d.h. den Auflagedruck der Scherenblätter zu bestimmen.
Schraubhaken
Fingerhaken, als Schraubhaken oder angeschmiedet, werden von Exportkunden in Amerika oder Asien bevorzugt. Der Haken dient zur ruhigeren Führungsbalance zwischen kleinem Finger und Zeigefinger.
MICRO MOTION
Die Teflon-Druckplatte ist in einem Micro-Ring aus Gummi federnd gelagert und sorgt für besonders präzise Schnitte.

NI = Vernickelt
R POL = Rostfrei, poliert
R SAT = Rostfrei, satiniert
R TEF = Rostfrei, teflonbeschichtet

Effilierscheren
Werden als einseitig (Modellierscheren) oder doppelseitig gezahnt, mit 21, 23, 40, 42 oder 46 Zähnen angeboten. Doppelseitige Effilierscheren mit 21 oder 23 Zähnen werden von Privatkunden bevorzugt und eigenen sich besonders zum Kürzen des kopfnahen Deckhaares. Modellierscheren mit 40, 42 oder 46 Zähnen werden vom Friseur zum exakten und sauberen Stufenschnitt an den Haarspitzen verwendet. An der feinen und exakten Prismenfräsung der einzelnen Zähne, dem gleichmäßigen Abstand der einzelnen Zähne und am gleichmäßigen Lauf, d.h. nicht zu stark gebogen und mit guter Auflage hinter der Schraube, erkennt man qualitativ gute Effilierscheren.

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  Rasiermesser:

Heute beherrschen elektrische Rasiergeräte und einfache Nassrasurgeräte den Markt. Archaisch oder moderner Lifestyle, die Bartpflege mittels Rasiermesser ist auch nach Jahrhunderten Bestandteil hoher Rasierkultur. Schaumschlagend und pinselbewaffnet wird die Nassrasur immer wieder zu einem Erlebnis der besonderen Art.

Herstellung
Als Grundmaterial für gute Rasiermesser bevorzugt man Normalstähle mit einem Kohlenstoffanteil von min 0,6%, um ein Höchstmaß an Härte, Elastizität und Verschleißresistenz zu erlangen.

Der Rohling besteht aus einem Spaltstück zwischen 20-25 mm Breite und 5-6 mm Stärke.
Die aufgeglühten Spaltstücke werden unter immensem Druck eines Fallhammers im Gesenk warmgeschmiedet. Der Vergütungsprozess, das sogenannte Härten hat eine sehr große Bedeutung für den Rohling. Je nach Stahlqualität wird dieser auf bis zu 1.300°C erhitzt und anschließend in Spezialöl abgeschreckt. Die Temperaturgrenzen sind oft ausschlaggebend. Das anschließende Anlassen bei 200 bis 400°C, je nach Stahlsorte, gibt der Klinge Elastizität und Zähigkeit.
In ca. 15 Arbeitsstufen erfolgt nun der Hohlschliff auf Spezialmaschinen. In Folge werden Erl und Rücken geschliffen und feingeschliffen. Danach erfolgt das Pliessten (spezieller Feinschliff bzw. Politur mit Körnung 100-600) der Hohlseite. Nachdem die beiden Schalenhälften in der Art befestigt worden sind, dass ein leichtes Einklappen des Rasiermessers garantiert werden kann, erfolgen die letzten Kontrollarbeiten, wie z. B der Feinabzug, Ledern und Einfetten.

Beschalungen und Klingenausführungen
Die Schalen der Rasiermesser bestehen aus Celluloid (als Schildpatt-, Elfenbein- oder Perlmutt-Imitat), echtem Büffelhorn oder Perlmutt, Ebenholz, Pakkawood, Micarta, Knochen oder auch rostfreiem Stahl.

Bei den Klingen unterscheidet man:



3/8" derb oder 1/2" hohl --> für Salon- u. Klinikbedarf, Augenbrauen
4/8" derb oder 1/2" hohl --> für Salon- u. Klinikbedarf, schwachen Bart
5/8" 1/2" hohl oder 1/1" hohl --> für universelle Bartrasur
6/8" Gradkopf oder Spitzkopf --> für den erfahrenen Rasierer
7/8" oder 1/1 hohl mit Doppelansatz --> für sehr starken Bartwuchs

A: derbes Messer
B: hohl
C: 1/4 hohl

Die Pflege
Die richtige Pflege eines Rasiermessers ist Voraussetzung für den Erhalt und die lange Lebensdauer dieses traditionellen Herrenaccessoires.
Nach jedem Gebrauch muss das komplette Messer mit klarem Wasser abgespült und danach gründlich abgetrocknet werden. Sollte es vorkommen, dass ein Rasiermesser längere Zeit nicht benutzt wurde, so wäre eine leichte Einfettung mit etwas Öl ratsam.
Das Messer niemals feucht und unbelüftet lagern.

Abziehriemen und Ledern
Während flache Messer (sog. Stoßmesser) auf sogenannten Stoßriemen (Riemen mit Holzgriff) abgezogen werden, benutzt man für 1/2 oder 1/1 hohle Messer Hängeriemen, z. T. mit Drehknauf zum Aufhängen, aus feinem Rindleder oder dem sehr geschmeidigen Juchtenleder, zum Teil mit Hanfschlauch auf der Rückseite; dieser dient dazu, den Grat in die vom Messer wegweisende Richtung aufzurichten. Die Lederseite kann bei Bedarf mit feiner Schleifpaste (Paste Rot) und zum abschließenden Polieren auf separatem Riemen mit Polierpaste (Paste Schwarz) hauchfein eingerieben und mit dem Handballen eingewalkt werden. Das Ledern erfolgt im flachen Winkel mit aufgelegtem Rücken, der in Ziehrichtung vom Körper weg weist. Das Messer soll beim Wechseln über den Rücken gedreht und dann wieder zum Körper hin abgezogen werden. Ein Richtungswechsel über die Schneide lässt diese rund (ballig) werden und den Schnitt verlieren, hier hilft nur der Nachschliff durch einen Fachmann!

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  Scheren:

Aus dem vielfältigen Angebot hier die wichtigsten Scherenarten:

Haushaltsscheren
in kompletter Auswahl, rostfrei geschmiedet (vereinzelt auch noch C-Stahl vernickelt) gliedern sich in sog. Näh- oder Trennscheren und Stoffscheren.
Schlanke Blätter und feine Spitzen erlauben das Auftrennen von Nähten, Schneiden von Garnen und feine Handarbeiten. Die mittelgroßen Modelle (vorwiegend polsch) sind auch für normale Schneidarbeiten (Folien, Kordel, Pappe u.s.w.) gedacht. Die schweren Stoffscheren (Langaugengriff) eignen sich für den exakten Schnitt normaler Textilien soweit keine Schneiderscheren erforderlich sind.

Schneiderscheren
dienen dem besonderen Einsatz bei schweren Stoffen, Karton Folien etc. Dementsprechend achtet man auf Größe (bis 12" lagermäßig), Gewicht und Stärke der Blätter. Kohlenstoffstähle von C60 bis zur Tiegelgussqualität garantieren ausreichende Härte. Optional sind Feinzahnungen zu erhalten, die ein Verschieben des Stoffen verhindern, nicht zu verwechseln mit Zackenschneideblättern der speziellen Zackenschere, die nur zum Säubern der Saumkanten dienen.

Die Küchenschere Tricky
ist DIE Universalschere für alles in Küche und Haushalt (Verpackung, leichtes Geflügel, Fisch, Bindfaden, Blumendraht, Kronenkorken oder Konservendeckel). Zudem durch einem Aushebenagel leicht auseinander zu nehmen und zu spülen (auch spülmaschinenfest).

Geflügelscheren
gibt es in 24 bis 26 cm mit Pufferfeder oder innenliegender Ringfeder. Wichtig ist hier neben der Beachtung des Öffnungswinkels (nicht jede Schere liegt in jeder Hand) auch, dass die Schere zum Reinigen evtl. auseinandergenommen werden kann. Rostfreie Geflügelscheren eignen sich aus hygienischen Gründen am besten.

Stick- und Silhouettenscheren
sind extrem fein und spitz. Aus diesem Grund sind sie sehr vorsichtig zu behandeln und sollten in einer Lederstulpe aufbewahrt werden.

Linkshandscheren sind Sonderausführungen mit komplett spiegelverkehrter Anordnung von Blättern und Griffen und werden zunehmend von Kindergärten, Schulen und auch Haushalten nachgefragt. Unterschiede der Grifformen verkehrter Halm polscher Halm Knietrümmer mit geraden Griffaugen mit schrägen Griffaugen

Unterschiede der Griffformen

verkehrter Halm

polscher Halm

Scheren für Bart, Nase und Ohr
Diese Scherengruppe ist zwar weniger bekannt, gehört aber trotzdem zu den wichtigen Schneidwaren für die Körperpflege.
Als Bartscheren kann man grundsätzlich alle Haarscheren mit einer Größe bis 4½", also 12 cm, bezeichnen. Eine Mikrozahnung ist bei diesen Scheren unbedingt erforderlich, damit das Barthaar nicht von der Schneide rutschen kann. Nasen- und Ohrenscheren sind kleine handliche Scheren mit einer Kugelspitze zum Entfernen lästiger Haare in Nase und Ohr. Achtung, keine spitzen Scheren für diesen Anwendungsbereich verwenden, da diese die empfindlichen Hautpartien zu leicht verletzen können.

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  Hand- und Fußpflegeinstrumente:

In diesem Bereich kommt es besonders auf eine gute Verkaufsberatung an. Einerseits weil nichts übler vermerkt wird als schlechte oder gar schmerzhafte Ergebnisse bei der Haut- und Nagelpflege. Andererseits auch wegen des relativ hohen Preises guter Qualitätsscheren. Dieser resultiert aus einer vom Rohteil bis zum fertigen Produkt größtenteils manuellen Fertigung, bei der mehr als 120 Arbeitsgänge anfallen.

Hautscheren
Gute Hautscheren müssen besonders scharf (zum Durchtrennen feinster Häutchen), ausreichend spitz (um kleinste Hautpartikel zu erreichen und anzuheben) und ausreichend gebogen (um vom Nagelbett wegzuweisen und nicht einzustechen) sein. Ein leichter Gang der Schere, auch wenn gebogen, ist wichtig. Die Scherenspitzen müssen im geschlossenen Zustand exakt übereinander liegen. Gerade die feinen Spitzen der Turmspitzausführung sind sehr empfindlich. Diese Scheren sollten in einer Schutzhülle aufbewahrt werden. Hautscheren niemals zum Schneiden von Nägeln oder anderen Materialien benutzen!

Nagelscheren
Nagelscheren sind komplett stabiler verarbeitet als Hautscheren, und müssen ebenso den hohen Anforderungen gerecht zu werden. Um der Nagelrundung gut folgen zu können, sollten Nagelscheren ebenfalls gebogen sein. Eine zusätzliche Mikrozahnung, besonders bei schweren Nagelscheren, ist vorteilhaft, da der Nagel nicht weggedrückt wird und der Schnitt besser zu kontrollieren ist. Stabile Fußnagelscheren können die Nagelpflege dort erleichtern, wo der Umgang mit Zangen nicht gewünscht wird.

Hautzangen
Bei den Hautzangen unterscheidet man zunächst zwischen (1) Augenzangen mit Scherengriff und (2)Schenkelzangen mit Blattfedern. Nach Möglichkeit sollten Hautzangen wegen der relativ kleinen Auflagefläche im Gewerbe durchgesteckt sein. Die wichtigste Unterscheidung findet man bei den Schneidlängen:

1/8 Schnitt (ca. 3mm)
1/4 Schnitt (ca. 5mm)
1/2 Schnitt (ca. 7mm)
1/1 Schnitt (9mm)

 

 

 

 

(1)

(2)

Nagelzangen
Hier wird zwischen Manikür- oder Etuizangen, Pedikürzangen, Kopfschneidern und einem großen Angebot in Eckenzangen unterschieden.

Bei Manikür- oder Pedikürzangen unterscheidet man nach Ausführung der Schneide ob flach, hohl (konkav gewölbt) oder der "hohen Nase", deren Schneidenende deutlich erhöht ist. Pedikürzangen besitzen in der Regel hohle Schneiden, teilweise auch hohe Nasen und flache Schneiden. Die Schneide gibt in der Regel die geringe Wölbung des Schnittes am Fußzehennagel vor, da Fußnägel vergleichsweise gerade geschnitten werden sollen.

Eckenzangen werden wegen ihrer schlanken und präzisen Schneide, meist von erfahrenen Fußpflegern, für die Nagelecken an schwer zugänglichen Stellen eingesetzt. Die Schneiden unterscheidet man zwischen einfach, spitz oder spitz/spitz (spitz und hinterschliffen).

Kopfschneider schließen die Schneiden gegenüber den übrigen Nagelzangen zunächst an den Endspitzen und bei Druck zur Mitte hin. Mit diesen Zangen wird nicht im 90° Winkel sondern in gerader Linie "vor Kopf" gearbeitet.

Die Herstellung

Vom ausgeschnittenen Stahlstück bis zur fertigen Qualitätszange durchläuft eine Zange, je nach Ausführung, ca. 90 bis 120, größten Teils manuelle, Arbeitsgänge. Zangen werden in ungehärtetem Zustand soweit bearbeitet, dass sie gefräst, montiert, vernietet, formgefräst und die Außenkonturen gefräst und gefeilt sind. Danach werden sie nur von der Schneide bis zum Gewerbe gehärtet. Griffschenkel werden für die späteren Richtarbeiten nicht gehärtet. Nach dem Anlassen beträgt die Härte, je nach Werkstoff, bei C 45 Stahl etwa 48 HRC und bei Rostfrei 4021 etwa 52-54 HRC. Hiernach folgt das allseitige Schleifen, das Pliessten und das Feinpliessten (Polieren). Die Schneiden werden nun dichtgefeilt (siehe Bild rechts), d.h. je nach Art der Zange muss sich diese unter leichtem oder mäßigen Druck von der Spitze bis zum Gewerbe schließen lassen. Einmal geschlossen darf kein Licht mehr durch den Schneidenspalt scheinen. Die Schneide muss hinten so freigeschliffen oder freigefeilt sein, dass Nägel oder Hautreste nicht festgehalten werden.

Bei Zangen aus Normalstahl folgt nun das Galvanisieren, in aller Regel Nickel mit Hochglanz, teilweise auch in Chrom. Anschließend werden die Schneiden mit feinen Feilen geschärft. Gleichzeitig auch das Dach der Schneide, so dass sich beide Schneidehälften präzise treffen. Jede Zange wird einzeln schnittkontrolliert, Nagelzangen sollten hierbei mit der gesamten Schneidelänge Postkarten-Karton sauber durchtrennen und loslassen, feine Hautzangen dagegen Seidenpapier. Nach der Montage von Draht-, Blatt- oder Doppelfeder erfolgen noch Zeichenarbeiten durch Lasern, Stahlstempel oder Ätzung, Hochglanzpolieren sowie sorgfältige Reinigung.

Durchgesteckt oder aufgelegt

Bei Haut- und Nagelzangen gibt es beide Arten der Gelenkverbindung im Gewerbe. Bei den einfachen Qualitäten, den sogenannten Standard- und Etuizangen, wird die aufgelegte Ausführung, bei der die aufeinandergelegten Ober und Unterbecke mittels Niet (mit Schraubschlitz als Dekor) als ausreichend betrachtet. Allerdings haben aufgelegte Zangen bei der Vernietung eine Schwachstelle, da nach einiger Zeit die Zangen locker werden und die Schneiden nicht mehr genau aufeinander liegen.
Höheren Ansprüchen gerecht werden durchgesteckte Zangen, die aber auch wesentlich mehr handwerkliches Können in der Fertigung verlangen. Zunächst muss der umgreifende Kastenbeck schlitzgefräst und dann der innenliegende Zwischenbeck beidseitig flachgefräst werden. Danach werden die Kastenbecke erhitzt, damit der Zwischenbeck unmittelbar während der Glühphase durchgesteckt werden kann. Sofort danach wird der Kastenbeck mittels Hammer wieder in die alte Form gebracht werden. Anschließend erfolgen die Bohr- und Nietarbeiten. Wegen ihrer wesentlich höheren Torsionsfestigkeit sind durchgesteckte Zangen bei allen Profimodellen und bei feinen Hautzangen zu empfehlen.

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  Manikür-Etuis:

Den passenden Rahmen für hochwertige Nagelpflegeinstrumente bieten robuste, elegante und exakt verarbeitete DOVO-Manikür-Etuis. Jedes Instrument findet darin seinen festen Platz und wird an den feinen Schneiden und Spitzen vor Beschädigungen geschützt.

Man unterscheidet zwischen Reißverschluss-, Rahmen-, Steck-, Druckknopf- und Rollen-Etui.

Für Profis wird der DOVO Manikür-Koffer angeboten, der sämtliche Instrumente für die Pediküre/Maniküre beinhaltet. Ein preiswertes Etui wird in der Regel mit einem Druckknopf ausgestattet, Herrenetuis dagegen mit Reißverschluss und die eleganten Luxusmodelle sind weitgehend Rahmenetuis. Als kompetenter Lieferant hochwertiger Manikürwerkzeuge in Edelstahl Rostfrei ist es nur logisch, dass auch unser Etuiangebot in entsprechender Aufmachung, einschließlich attraktiver Mattoptik bei Werkzeugen und Edelstahlrahmen, schon im Design "Qualität fürs Leben" signalisiert.

Bei der Detailausstattung ist zu beachten, dass:
- die Schlaufen verdeckt sind, damit die Scherenspitzen geschützt bleiben
- das Etui innen mit textilen Materialien oder aufwendig mit Leder gefüttert ist
- die Rahmen stabil sind
- evtl. Doppelnähte, Polstereinlagen oder Dekore vorhanden sind

Nach diesen Merkmalen richtet sich der Preis, aber entscheidend hierfür sind natürlich die Instrumente. Bevorzugt kommen pflanzlich gegerbte Häute zum Einsatz, wir achten auf PCB- und chromfrei gegerbte Ledersorten.

Die unterschiedlichen Lederarten bei DOVO-Etuis sind:
Kalbleder - Rindleder - Echt Juchten - Elchleder - Hirschleder - Lammnappa - Nappaleder - Wasserbüffel

Lederfarbskala:
011 021 031 041 051 061 141
schwarz weinrot rot grün braun nuss

blau


R POL = Inhalt aus rostfreiem Edelstahl
R SAT = Rostfrei, satiniert
R SAT V = Instrumentensatz Vollstahl
NI = Inhalt Stahl vernickelt
Instrumentengriffe lieferbar in weiß, schwarz und schildpatt

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